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Ö1 gehört gehört! Vor allem von jenen, die unsere Fans sind und den Intradabeitrag vom April 2017 weshalb auch immer verpasst haben.
Bei uns können Sie ihn nachhören.
Danke Ö1!

JSO TULLN goes ICELAND

14.11.–20.11. 2018

Sie haben richtig gelesen. Wir fliegen nach ISLAND! Möglich ist das deshalb, da wir ein
🎉ERASMUS+-Stipendium 🎉
erhalten, um uns in Reykjavik mit den Streichern der Suzukischule Danzig und der Musikschule Reykjavik zusammenzutun, um kräftig zu musizieren, uns kennenzulernen, Englisch zu üben, uns gegenseitig zu unterstützen, um einander in Zukunft gegenseitig wieder zu besuchen usw.

Wir freuen uns schon riesig darauf!

Im Gepäck haben wir dabei folgende Werke:

W. A. Mozart: Klavierkonzert KV 466
Gerhard E. Winkler: Anamorph II
F. Schubert: Die Unvollendete
und einiges anderes auch noch. Man weiß ja nie …

Und weil das nicht genug ist, begleitet uns noch ein Filmteam der Filmakademie Wien und dreht eine Doku über uns, die dann 2019 erstmals ausgestrahlt wird.

Na? Das kann was, gell?

Bleiben Sie auf dem Laufenden und verfolgen Sie die Reise mit! Über unsere Newsletter informieren wir Sie mit Fotos, Beiträgen und Eindrücken der Reise.
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4. ROTARISCHES NEUJAHRSKONZERT

Samstag, 12. 1. 2019

Wer geglaubt hat, das letztjährige Neujahrskonzert sei ein Kracher gewesen, hat komplett recht.

Aber das kommende wird alles bisher Dagewesene in den werten Schatten stellen. Versprochen! 🤞

Und wir verraten auch warum.

1. Weil wir noch besser sind als letztes Mal.

2. Weil wir das noch bessere Programm haben (was kaum noch möglich ist).

3. Weil das beste Konzert immer das nächste ist.

Und überhaupt: wir haben einen Countenor dabei, einen Regisseur engagiert, lassen Kostüme schneidern, das super Ballett des Ballettstudios Caroline Jablonski ist wieder mit dabei, wir basteln gerade an der Tontechnik, der Beleuchtung usw.

Denn das Programm hat’s in sich:

Dmitri Schostakowitsch: 2. Jazz Suite Olga Neuwirth: Hommage á Klaus Nomi Giuseppe Verdi: Ouvertüre zu Nabucco Bedrich Smetana: Die Moldau und natürlich Werke von Johann Strauss …

Seien sie also dabei!

Karten gibts unter www.oeticket.com. Sie werden informiert, sobald die Tickets verfügbar sind.

Deshalb nicht vergessen:
Newsletter abonnieren!
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Wir sind das Jugendsymphonieorchester Tulln, ein Haufen wilder, begabter, schwer zu beherrschender, aber dafür umso energischer musizierender Jugendlicher aus Tulln und den Trabantenstädten rundum (Heiligeneich, Wien, Wolkersdorf …). Wir spielen Musik von Barock bis heute, Auftragskompositionen, die schönsten und besten Werke der großen Meister, mit und ohne Vibrato, auf modernen oder authentischen Instrumenten, in Sälen, Kirchen und auf Tourneen – und immer mit vollem Einsatz.

Informieren Sie sich über uns auf dieser Website und bleiben Sie durch unsere Newsletter auf dem Laufenden! Am besten aber: Besuchen Sie unsere Konzerte und lassen Sie sich so wie wir anstecken von großer Musik und großer Kunst!

LEITBILD

Der Mensch soll mit der Schönheit nur spielen, und er soll nur mit der Schönheit spielen. Denn, um es endlich auf einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.
Friedrich Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen, 15. Brief
Bitte lachen Sie nicht, aber wir halten das Orchester neben dem Kuss, dem Bett und der Heilkunst für eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheit. Warum? Deshalb:

In einem Orchester spielen Menschen miteinander und füreinander. Miteinander heißt: sich integrieren können, als Gruppe zu funktionieren, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Füreinander heißt: den anderen begleiten zu können, aber auch zu wissen, vom anderen begleitet zu werden. Zu begleiten heißt: mit aller Kraft, mit allem Können, mit allen Sinnen für andere da sein. Begleitet zu werden heißt: von anderen unterstützt, getragen, umsorgt zu werden, zu vertrauen.

In einem Orchester wechselt man zwischen Solo und Tutti, zwischen allein und gemeinsam, zwischen Individualität und Kollektivität. Derjenige, der als Solist über dem Orchesterklang seine Melodie spielt, trägt im nächsten Moment als Teil des Orchesters einen anderen Solisten. Beides muss beherrscht werden.

Individualität ist gut. Denn sie bereichert. Sie sucht das Schöne und riskiert alles. Individualität muss gefördert werden, muss vom Tutti in ihrer immanenten Risikobereitschaft getragen und aufgefangen werden. Kollektivität ist gut. Jeder muss sich nahtlos einfügen, damit sie entsteht. Alle müssen sich aufeinander verlassen – nicht nur im Moment, sondern auch in der jeweiligen persönlichen Vorbereitung, im Üben, im selber besser werden wollen, im Verantwortung übernehmen wollen.

Das Orchester braucht alle Sinne. Man hört, man sieht, man spürt einander. Erst wenn man sich auf andere einlässt, sich gegenseitig wahrnimmt, aufeinander reagiert – besser gesagt: die Bereitschaft entwickelt, aufeinander zu reagieren – erst dann fängt man an, als Orchester zu funktionieren.
Ein Orchester ist ein gesellschaftlicher Mikrokosmos mit allem, was dazugehört. Man führt und muss sich führen lassen, es ist Demokratie und Monarchie gleichzeitig.

Es vergibt laufend Rollen, die es auszufüllen gilt. Je mehr man selbst einbringt, desto wertvoller wird das Ganze. Je wertvoller das Ganze, desto mehr erhält man zurück. Man gibt und erhält.

Ein Orchester beschäftigt sich mit Dingen, denen wahre Schönheit innewohnt: mit Kunst. Kunst ist zweckfrei, und in dieser Zweckfreiheit erst kann das zutage treten, worum es in Wahrheit geht: um das Menschsein. Denn der Mensch ist der Zweck an und für sich.

Ein Orchester verkörpert also mit Leichtigkeit, wofür wir seit tausenden Kriegen kämpfen: Freiheit und Autonomie, Vertrauen und Rücksicht, Verantwortung und Würde.

Sie sehen: Nur wenige Dinge spiegeln die Quintessenz der Menschlichkeit besser als Kunst und Musik und damit verbunden das Symphonieorchester. Nur wenige Dinge vereinen in sich die Wesenszüge der Aufklärung, des Idealismus und der Autonomie besser und nachhaltiger als das orchestrale Musizieren von großer Musik. Es ist daher – im Sinne unserer Kinder, im Sinne des Guten, Wahren und Schönen – nur richtig und logisch, einem Jugendsymphonieorchester jede nur mögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

In einem Orchester zu wirken und große Musik zu spielen, verändert und prägt jeden, hinterlässt Spuren – und macht bessere Menschen. Es vermittelt jene Dimensionen, die als wesentlich für Bildung gelten: Selbstorientierung, Aufklärung, historisches Bewusstsein, Ausdrucksfähigkeit, Selbstbestimmung, moralische Sensibilität und poetische Erfahrung.

IMPRESSUM

JUGENDSYMPHONIEORCHESTER TULLN
Leiter: Hans-Peter Manser
korrespondenz@jso-tulln.at
Oberbank Tulln
IBAN: AT06 1500 0009 0108 9748
BIC: OBKLAT2L
MUSIKSCHULE DER STADT TULLN
Leitung: Dir. Karl Hemmelmayer
Hauptplatz 16
3430 Tulln
Tel.:02272/690 710
musikschule@tulln.at
www.musikschule-tulln.at